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Umfrage: Finnische Musikschaffende sehen Wachstum im Export, in der Livemusik und der Synchronisation

Zusammen mit seinen Mitgliedorganisationen befragte Music Finland im Frühling 2016 Musikschaffende zur momentanen Lage und den Zukunftsaussichten der Musikindustrie.

Zusammen mit seinen Mitgliedorganisationen befragte Music Finland im Frühling 2016 Musikschaffende zur momentanen Lage und den Zukunftsaussichten der Musikindustrie. Die Resultate der Umfrage sind nun im Bericht Musiikialan barometri 2016 (”Ein Blick auf die finnische Musikindustrie 2016“) veröffentlicht worden.

Das stillschweigende Wissen und die Perspektiven auf das Feld der finnischen Musik sind bisher nicht in diesem Umfang erforscht worden. Die Umfrage zielt darauf ab, die Ansichten und Einstellungen der Musikschaffenden bezüglich der Musikindustrie und ihrer eigenen Aktivitäten darin zu ermitteln. Die Themen der Umfrage konzentrieren sich auf die Wirtschaft, strukturelle Veränderung und die Globalisierung der Musikindustrie sowie die Medienlandschaft.

Nahezu 700 Musikschaffende beantworteten die Umfrage. Die Antworten zeigen, dass die finnische Musikindustrie ziemlich beständig zu sein scheint. Obwohl Musikschaffenden, die in verschiedenen Genres und Stellungen arbeiten, sich mit verschiedene Fragen befassen, sehen sie die Zukunft der Musikindustrie ziemlich ähnlich. Finnische Musikschaffende beurteilen die Zukunft der Industrie als aussichtsreich, trotz momentaner Herausforderungen wie die Lage des Arbeitsmarktes und Veränderungen in der Umsatzgenerierung.

Die Musikindustrie glaubt zum grössten Teil an Wachstum im Export sowie im Bereich der Livemusik. Besonders Musikfirmen sehen viel Wachstumspotential im Export. Auch von Musiksynchronisation (für Medien wie Spiele und Filme) sowie digitalen Applikationen wird erwartet, dass sie in Zukunft neue Einnahmenströme für die Industrie generieren werden.

Trotz der Wachstumszuversicht wird in der Lage des Arbeitsmarktes und der Beschäftigungssituation Grund zur Sorge gesehen. Praktiken wie die Zahlungen an KünstlerInnen in den neuen Verteilungskanälen wie Streamingdiensten sind noch dabei sich zu etablieren, und führen somit zu Einkommensunsicherheiten. Zudem wurden die Playlisten von Radiostationen von den Antwortenden kritisiert.

Grosse Veränderungen in der Medienlandschaft wurden auch thematisiert. Soziale Medien und Streamingservices wurden als wichtigste Musikmedien genannt, zusammen mit Radio und Fernsehen.

Die Umfrage wurde von Music Finland in Zusammenarbeit mit der Finnischen Gesellschaft der KomponistInnen und TexterInnen Elvis ry, der Urheberrechtsgesellschaft der darstellenden Künstlerinnen und ProduzentInnen Gramex Ry, der Vereinigung der unabhängigen finnischen Musikunternehmen IndieCo, IFPI Finland (Die nationale finnische Gruppe IFPI), der Union der finnischen MusikerInnen Muusikoiden liitto, der Vereinigung der finnischen Verleger Musiikkikustantajat und der finnischen Verwertungsgesellschaft der finnischen KomponistInnen Teosto ry durchgeführt.

Den vollständigen Bericht (auf Finnisch) kann hier abgerufen werden. 



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